13 März Frankfurter Psychiatriewoche 2026
Die diesjährige Frankfurter Psychiatriewoche findet vom 03.09–11.09.2026 statt.
Wir freuen uns, wieder mit verschiedenen Veranstaltungen dabei zu sein:
Selbstbestimmt trotz Betreuung – gesetzliche Betreuung verständlich und praxisnah erklärt!
Gesetzliche Betreuung kann bei vielen Menschen Unsicherheiten oder auch Ängste auslösen. Häufig besteht die Sorge, dass damit ein Verlust von Selbstbestimmung verbunden ist oder wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst getroffen werden können. In dieser Veranstaltung möchten wir das Thema verständlich und praxisnah aufgreifen. Erfahrene Betreuer*innen geben Einblicke in ihre Arbeit und zeigen auf, welche Aufgaben eine gesetzliche Betreuung umfasst, welche Rechte bestehen bleiben und wie eine Zusammenarbeit im Alltag gestaltet werden kann. Im gemeinsamen Austausch mit den Teilnehmenden möchten wir darüber ins Gespräch kommen, welche Fragen, Erfahrungen oder auch Vorbehalte es gibt. Ziel ist es, mehr Klarheit zu schaffen, Unsicherheiten abzubauen und einen realistischen Blick auf gesetzliche Betreuung zu ermöglichen. Die Veranstaltung ist bewusst niedrigschwellig gestaltet. Neben einem kurzen Input steht vor allem der offene Austausch im Mittelpunkt: Es gibt ausreichend Raum für Fragen, persönliche Erfahrungen und Diskussion.
Anmeldung ist nicht erforderlich.
09. September 2026 von 11.00 bis 13.00 Uhr
Psychosozialer Dienst Heddernheim
Oberschelder Weg 6, 60439 Frankfurt
So viele Sachen! Messie-Haushalte: wenn die Dinge in der Wohnung überhandnehmen.
So viele Sachen! In machen Haushalten stapeln sich Dinge, Sachen, manchmal auch Müll, Lebensmittel. Sorgsam eingekauft, aufbewahrt, mit Erinnerungen bestückt. Und schleichend verliert sich der Überblick. Im Betreuungsalltag bei der Assistenz in eigener Häuslichkeit ist unser Team immer wieder mit dieser Situation konfrontiert. Wer kann unterstützen, die Wohnsituation zu verbessern? Hierzu haben wir das Messie-Hilfe-Team eingeladen, welches seit über 15 Jahren vor allem im Großraum München und Oberbayern, jedoch immer öfter auch in ganz Deutschland (zum Beispiel Baden-Württemberg, Hessen, Hamburg, NRW, Thüringen, Sachsen) sowohl für Privatpersonen, als auch für Ämter, Betreuungsvereine und gemeinnützige Institutionen tätig ist. Die Hilfen des Sozialunternehmens werden vorgestellt und im Anschluss laden wir zu einem Austausch unserer Erfahrungen und Ihrer Fragen ein.
Anmeldung ist nicht erforderlich.
10. September 2026 von 12.00 bis 14.00 Uhr
Psychosozialer Dienst Dornbusch
Eschersheimer Landstr. 295, 60320 Frankfurt
Gottesdienst in leichter Sprache, Thema Schöpfung
Das Sozialwerk Main Taunus e.V. setzt sich auf Basis des christlich-biblischen Menschenbildes für die von ihm betreuten Menschen ein. Jeder Mensch ist von Gott gewollt und geliebt, einmalig und unverwechselbar, auch bei Krankheit, Alter, Behinderung, Schwachheit und Gebrechlichkeit, bei geistiger und seelischer Veränderung.
Mit diesem Hintergrund laden wir, der Arbeitsbereich Besonderen Wohnformen, herzlich dazu ein, am 13.09.2026 um 11 Uhr an einem Gottesdienst in leichter Sprache mit dem Thema Schöpfung teilzunehmen.
Jan Quirmbach (Pastoralreferent der katholischen Gemeinde St. Edith Stein) und Mitarbeiter*innen des smt haben den Gottesdienst gemeinsam vorbereitet und werden ihn zusammen durchführen.
Im Anschluss laden wir Sie herzlich zum Austausch mit den Hauptamtlichen der Gemeinde und der Seelsorge, Kennenlernen der Angebote des smt und netten Gesprächen bei Kaffee und Kuchen ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
13. September 2026 von 11.00 bis 14.00 Uhr
Katholische Gemeinde St. Edith Stein
Zur Kalbacher Höhe 56, 60438 Frankfurt
Angehörigengruppe zum Thema Hikikomori
Wenn sich ein junger Mensch immer mehr zurückzieht, kaum noch das Haus verlässt, Kontakte vermeidet und sich zunehmend aus Schule, Ausbildung oder dem sozialen Leben zurückzieht, kann dies für Angehörige sehr belastend und verunsichernd sein.
Das Phänomen Hikikomori beschreibt einen ausgeprägten sozialen Rückzug, der über einen längeren Zeitraum bestehen kann. Für Eltern und andere Angehörige entstehen dabei häufig viele Fragen: Wie kann ich helfen? Wann ist Rückzug noch „normal“ und wann sollte ich mir Sorgen machen? Wie kann ich Kontakt halten, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen? Und wo bekomme ich selbst Unterstützung?
In unserer Angehörigengruppe möchten wir Raum geben, sich mit anderen Angehörigen auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Wege im Umgang mit sozialem Rückzug zu finden.
Dabei geht es nicht darum, Schuld zu suchen oder schnelle Lösungen zu finden. Im Mittelpunkt stehen Verständnis, Entlastung und gegenseitige Unterstützung.
Wenn Sie einen jungen Menschen in Ihrem Umfeld erleben, der sich zunehmend zurückzieht und den Kontakt zur Außenwelt verliert, sind Sie herzlich eingeladen, zu unserer Angehörigengruppe zu kommen.
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch.
30. September 2026 von 18.00 bis 19.30 Uhr
Psychosoziale Dienste für Familien und junge Erwachsene
Sophienstraße 44, 60487 Frankfurt
(Eingang links in der Hofeinfahrt)